Nachlese zum Hummac-Weekend 02/2012

von humbug in der Kategorie Hummac-Events 

Endlich…war es wieder soweit. Ein Wochenende nur Abhängen, Quatschen und Zocken ohne über den Alltag nachzudenken. Hummac-Weekends sind Inseln der Kindheit, obwohl wir schon uralt sind. Man merkt nicht so viel Unterschied zwischen den Weekends der heutigen Zeit und denen, die zu unserer Schulzeit stattfanden. Egal ob die Sitzordnung (leicht schräg versetzt an einem Tisch gegenüber), die Verpflegung (Humbug’s Mutter kochte mal wieder Leckereien), die gewöhnlichen kleinen Probleme oder die üblichen Gespräche über das schöne Wetter (und dass wir doch großes Glück haben, drin sitzen und zocken zu können), alles war wie an jedem Hummac-Weekend.

Hummac-Weekends mit LAN gehen immer sehr schnell vorüber, daher ist es immer eine schöne Abwechslung, wenn wir ein ganzes Wochenende nur für uns und unsere Spiele haben. Aber dieses mal war alles etwas anders. Wir hatten geplant Borderlands, OpenTTD, evtl. Diablo2 und Call to Power 2 zu spielen und KURZ mal in Minecraft reinzuschauen. Nachdem wir die traditionellen Netzwerk-Probleme (*Fanfare* anhand der Windows-Problemlösung!!!!!!!!) gelöst hatten, begannen wir mit einer Minecraft-Partie zu zweit im „Koop“ auf einem lokal erstellten Server. Das Spiel zog uns direkt in seinen Bann, bis wir Freitag Nacht aus Vernunftgründen (wegen des Samstags) glockenwach gegen 04.00Uhr ins Bett gingen. Üblicherweise müssen wir uns mit zwischengeschobenen Mario-Kart-64-Kicks für etwa eine weitere Stunde  wach halten, Minecraft hat uns aber einfach so in den Bann gezogen, dass wir gar nicht müde werden wollten.

Das Spiel zog sich durchs ganze Wochenende, obwohl wir es zwischendurch als „zu umfangreich“ beendet hatten und wir uns schon damit abgefunden hatten, dass Minecraft doch nichts für unsere Wochenenden sei. Die Zeit nach diesem ‚Abschied‘ von Minecraft verbrachten wir mit (geilen) Stunden unserer Call to Power – Partie. Wir kehrten aber immer wieder zu Minecraft zurück, obwohl das Spiel sich im Groben nur um die Erforschung der Umgebung, dem Abbau von Rohstoffen und der Verwendung dieser zum Bau von Häusern usw. dreht, während man von verschiedenen Monstern genervt wird. Aber es macht, gerade zu zweit, verdammt viel Spaß. Gemeinsam zu planen, zu buddeln und zu erschaffen, ist schon speziell.

Wir hatten den Beamer und das N64 aufgebaut und (zwischen Minecraft) so einige Partien (wie immer bis einer 5 gewonnen hat) Mario Kart 64 (Battlemode BlockFort) gespielt. Hammer, unglaublich spaßig, Evergreen.

Doch wir wollten seit langem auch ‚mal wieder eine Partie Super Tennis auf dem SNES spielen, ebenfalls ein Klassiker der Hummac-Weekends. Eigentlich bestehen alle Wochenenden nur aus Klassikern und manchmal wird ein neues Spiel ganz schnell zum Klassiker, wie Minecraft an diesem Wochenende. Um Super Tennis spielen zu können begaben wir uns also gegen Mitternacht in den Kabuff. Der Kabuff ist ein kleiner Abstellraum unter der Dachschräge, der bis fast an die Tür vollgeräumt ist mit Kram. Unter anderem stehen dort (natürlich schwer zugänglich) mehrere große Umzugskartons mit Aufschriften wie PC, C64 oder SNES.

Nachdem wir uns beide zwischen Kisten und Kartons bis in die fast letzte Ecke des Kabuffs gegraben hatten wurde das Super Tennis – Modul relativ schnell gefunden (außerdem eine ganze Tüte voller original verpackter AAL-Bänder, ein mit ganz besonderen Erinnerungen verbundenes ‚Kleidungsstück‘), das SNES-Gerät selbst war weit und breit nicht zu sehen. Erst kurz vor der Aufgabe fanden wir den Karton in der aller hinterletzten Ecke des Kabuffs und in diesem Moment fühlten wir doch mal so etwas wie ‚Alter‘ weil wir uns so weit in dem doch etwas engen Kabuff verrenken mussten um die gesuchten Sachen zu erreichen. Soweit so gut. Beim Anschluss des SNES mussten wir aber feststellen, dass das Netzteil nicht funktionierte. Also wieder zurück in den Kabuff und unter diesen extremen Bedingungen weitersuchen, bis wir ein Erstatz-Netzteil gefunden hatten. Aber auch das funktioniert scheinbar nicht bis Humbug feststellte, dass die Power-Leuchte sich an der FRONT des Gerätes befindet und nicht auf der Oberseite. Mit solch kleinen Problemchen haben wir schon öfter wertvolle Zockzeit an Wochenenden totgeschlagen.

Also endlich Super Tennis, ein weiterer Evergreen im Hummac-Universum. Wir sind zwar auch beide schon einmal bei diesem Spiel eingeschlafen und jeweils vom gegnerischen „Plop“ des Schlagsounds erst wieder aufgewacht, aber an diesem Wochenende lieferten wir uns einige spannende Partien. Das SNES verstauten wir am Ende des Wochenendes dann leichter zugänglich in der ‚roten Kiste‘ im Hummac’schen Schlaf- und Zockzimmer, damit wir es immer wieder schnell vorkramen können.

Es war wieder ein geniales Wochenende, mit Minecraft als neuem Highlight. Mal sehen, wie lange es uns kickt und ob es das Zeug zum Hummac-Klassiker hat. Das nächste Wochenende und die nächste Hummac-Night sind schon terminiert.

Comments

One Response to “Nachlese zum Hummac-Weekend 02/2012”

  1. Ms. Daisy on Dezember 4th, 2012 15:31

    Hu,

    wo bleibt denn die Nachlese zur Hummac 2012 ? 🙂